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6.11.2013 : 13:34 : +0100

10 Jahre Virtual Reality an der HAW Hamburg

Als die erste interaktive multimediale 3D-Technik VRML (Virtual Reality Modeling Language) für Webbrowser standardisiert wurde, hat Professor Renz im Sommersemester 1998 mit Studierenden der Informatik die ersten interaktiven 3D-Gamelets entwickelt, kleine 3D-Spiele, die man via Internet im Webbrowser spielen konnte. Zum Studieren seien solche offenen Standards sehr nützlich, weil in ihnen die fundamentalen Konzepte umgesetzt seien, die auch den kommerziellen Lösungen zugrundelägen, meint Alexander Goldybin, der 2003 in seiner Diplomarbeit das Massive-Multiplayer-Online- Spiel »DestinySphere« konzipierte. Durch Second Life haben diese Techniken heute eine größere Öffentlichkeit erreicht. Ivan Sutherland, Pionier der grafischen Benutzerschnittstellen, begreift Virtual Reality jedoch als Immersion, d.h. als Eintauchen in die virtuelle Welt. Die erste Virtual-Reality-Installation an einer Hamburger Hochschule, die dies durch stereoskopische Großprojektion und kamerabasierte Bewegungsdetektion ermöglichte, wurde 2004 im Multimedia Labor (MMLab) aufgebaut. Das als Technologiestudie im MMLab entwickelte »virtuelle Dosenwerfen« entpuppte sich schon bei der Vorstellung zur 1. »Nacht des Wissens« 2005 als Publikumsmagnet. Die Installation soll künftig auch Studierenden des Fahrzeug-, Flugzeug- und Maschinenbaus ermöglichen, ihre CAD-Konstruktionen räumlich betrachten, virtuell durchschreiten und testen zu können.

Studierende im MMLab

Originalartikel aus dem Impetus IX aus dem Juni 2008: Link