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3.9.2010 : 4:28 : +0200

Virtual Reality im "Fred Brooks Raum"

Mit fortschreitender Entwicklung der Rechnerleistung und der Techniken in der Computergrafik wurde es möglich, virtuelle Welten in immer höherem Realitätsgrad darzustellen. In der Realität ergibt sich die Wahrnehmung der Umgebung aus der Summe der Informationen, die alle menschlichen Sinne liefern (Sehen, Hören, Riechen, Fühlen). In VR-Anwendungen müssen beim Benutzer die entsprechenden Sinneswahrnehmungen erzeugt werden, um den Eindruck zu erwecken, er befände sich wirklich in der virtuellen Welt. Das Eintauchen bzw. der Grad des Eintauchens in eine virtuelle Welt wird als Immersion bezeichnet. Die meisten VR-Anwendungen beschränken sich dabei auf optische und akustische Signale, die zweifelsfrei auch die wichtigsten Beiträge zur Wahrnehmung liefern. Ein besonders wichtiger Aspekt ist dabei die dreidimensionale Wahrnehmung von Bildern. Aber auch durch Kraftrückkopplung auf ein Eingabegerät kann ein Ansprechen des haptischen Sinnes hervorgerufen werden. Dazu läuft derzeit im "Fred-Brooks-Raum" eine Masterarbeit.

weitere Aktivitäten im Fred-Brooks-Raum: Link

Artikel des MMLabs im EForum 2010: Link

Frederick P. Brooks, Jr., University of North Carolina at Chapel Hill

„What is VR? For better or worse, the label virtual reality stuck to this particular branch of computer graphics. I define a virtual reality experience as any in which the user is effectively immersed in a responsive virtual world. This implies user dynamic control of viewpoint.“ (Quelle: What’s Real About Virtual Reality?)

Frederick P. Brooks, Jr. (Webseite) ist der Namensgeber unseres Laborraums. Er ist in erster Linie berühmt wegen seines Buches The Mythical Man-Month. (Wikipedia) Er beschäftigte sich aber auch schon sehr früh mit Computergrafik und Virtual Reality.